Anime Messe Babelsberg 2026

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Ich bin einmal wieder bei der AMB dabei.

Die Vorbereitungen

Für die Messe konnte ich verschiedene Sachen vorbereiten:

Eine Bildzeitung

Wird später noch wichtig. Das Inhaltsverzeichnis auf der linken Seite soll eine Referenz an "Lasse Reden" von den Ärzten sein. "[Die Bild besteht] aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht."

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Backup-Datenträger

Für dieses Mal auch geplant: das Sammeln von Backups. Hierzu habe ich drei Backup-Datenträger angefertigt. Problem: Die Lochkarten brauchen Löcher, also benötige ich einen Lochstanzer. Ich bestelle mir einfach einen nach Babelsberg.

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Aufbautage

Durch eine Fußverletzung etwas eingeschränkt, helfe ich trotzdem beim Aufbau mit. Unsere Gildenmeisterin verspätet sich, daher sind die anderen Bereiche zuerst dran. Für mich bedeutete das:

  • Im Gamesroom Stromkabel verlegen und
  • Am Eingang die Plakate an die Absperrungen hängen.

Der Lochstanzer sollte heute eigentlich (bereits verspätet) in der Packstation ankommen, wurde dann aber doch in die Fiale umgeleitet. Das Gerät wird vermutlich zu spät geliefert.

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Tag 1

Es geht los. Frühstück im Hotel ist klasse. Und direkt nach Einlass bildet sich die erste Schlange an Abenteurern, die sich freischalten lassen wollen. Ich wollte eigentlich noch meine Schnecke vor Einlass verstecken, habe sie aber im Hotel vergessen.

Nachmittagspause, und ich sehe mir die Eröffnungsfeier an. Unser Programmpunkt läuft etwas holprig, aber kommt okay an. Meine Zeitung, die ich als Prop hierfür angefertigt hatte, konnte man nicht richtig sehen. Zum Glück habe ich eine Kopie als Deko im Gildenhaus ausgegangen. Ich kann jetzt auch endlich meinen Lochstanzer abholen.

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Abendpause und ich gehe bei normalem Regen in den Vulkan zu einem Konzert von Charlie-Chan. Komme gerade noch rechtzeitig an, bevor der Starkregen losgeht. Dort warte ich dann 15 Minuten. Das Konzert wird wegen des Regens verzögert. Der Regen lichtet sich laut Wetterbericht kurz, aber gleich soll es wieder anfangen, richtig zu stürmen. Ich vermute, dass das Konzert ausfallen wird, und nutze den etwas leichteren Regen, um zurück ins Gildenhaus zu gehen. Später erfahre ich, dass Charlie doch noch ein kurzes Konzert von der Tribüne aus gegeben hat. Es freut mich, dass sie es sich im Vulkan noch schön machen konnten. Doch ich sitze bei dem Wetter lieber mit dem anderen im Gildenhaus und mache es mir hier gemütlich.

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Tag 2

Zwar stehe ich extra früh auf, um Lochkarten und Schnelle vorzubereiten, doch brauche ich beim Make-up zu lange, und so bleibt doch keine Zeit dafür. Ich habe Gerdi, bevor der Einlass losgeht, das Spiel "5 Minutes Dungeon" erklärt und sie wird es mit den Abenteurern durchführen. Das Spiel kommt sehr gut an.

Der Tag beginnt mit dem Monsterreitrennen. Drei Personen ziehen Monsterkostüme an und jagen ein Verkehrshütchen (auch eine Person in einem Kostüm). Durch eine Unvorsichtigkeit meinerseits geht dabei der Henkel meiner Brille kaputt. Gläser sind zum Glück noch ganz. Ich könnte jetzt zum Optiker gehen, aber dann verpasse ich die Messe. Ich lasse es bleiben und lebe stattdessen lieber mit einem kaputten Bügel.

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Später zur Mittagspause konnte ich immerhin die Schnecke verstecken und die Quest endlich aktivieren.

Pause geht direkt weiter mit dem großen Cosplaywettbewerb (aka dem Cosplaywettbewerb mit Voranmeldung). Dieses Jahr wird das erste sein, in dem es mir gelingt, die ISO, also die Bilder aller offiziellen Kameras, zu bekommen. So kann ich endlich einmal den Cosplaywettbewerb zu einem Film zusammenschneiden.

Die Schneckenquest startet inzwischen holprig. Das erste Team hat es geschafft, die Koordinaten im GPS-Gerät versehentlich und unbemerkt zu verändern. Die suchen an der komplett falschen Stelle. Doch auch an der richtigen Stelle gibt es Probleme. Der Ort ist beliebt für Fotoshootings, die wir mit unserer Quest stören. Die Schnecke wandert also woanders hin.

Unterdessen entdecke ich eine Amity-Cosplayerin. Sie trägt das gleiche Kleid, das ich später noch tragen möchte. Doch genau darum ist es mir etwas peinlich, sie anzusprechen. Ich bereue, dass ich mich nicht überwunden habe. Dann hätten wir vielleicht später ein Foto zusammen machen können.

Ich gebe meine Backup-Quest auf. Die Vorbereitungen haben zu lange gedauert und ich habe auch noch keinen Ort, an dem ich sie verstecken könnte. Ich mache die lieber nächstes Jahr ordentlich, als dieses Jahr noch halbgar unterzubekommen.

Nachmittagspause: Auftritt der Harmoonics im Vulkan. Ich gehe vorher noch einmal ins Hotel und wechsle von meinem Helfer-Outfit in mein neuestes Amity-Cosplay. Es ist die Hecate-Verdion, also das Kleid, das am meisten nach Magical Girl aussieht. Die Harmoonics möchte ich mir unbedingt als Magical Girl anschauen.

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Abklingen tut der Abend mit einer Parade. Diesmal ohne Feuerwerk, dafür mit einer Trommel- und Drachenshow. Und direkt danach geht's zum Festsaal zum AMV-Contest, welcher bis halb eins geht. (Wer braucht schon Schlaf.)

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Tag 3

Nur eine kurze Schicht am Morgen, da direkt morgens eine Show-Gruppe ein selbstgeschriebenes Professor-Layton-Stück aufführt. Eines der Teams lässt ihr Haustier, eine Ananas namens Günther, bei uns. Wir ernennen Günther kurzerhand zum Helfer ehrenhalber.

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Das Professor-Layton-Stück war grandios, die Kostüme ebenso. Ich vermisse die Serie, aber das Stück war für mich fast so, als gäbe es einen neuen Teil. Ich konnte alle Rätsel, die dem Publikum gestellt wurden, lösen. Jedoch haben andere Gäste bereits geantwortet, als ich noch meine Ergebnisse überprüft habe.

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Direkt im Anschluss gab es den CosFans-Wettbewerb, aka den "Zeig mal dein Cosplay 2.0", aka der Cosplaywettbewerb für spontane Teilnehmer. Es gab vier Veranstaltungspunkte, wovon nur drei zeitlich geschafft wurden, aber sie alle waren sehr unterhaltsam anzusehen. Der Erste ("CosGroups") war ein einfacher Gruppenwettstreit. Ich hätte gerne mitgemacht, aber wenn alle Freunde auch Helfer sind, wird's schwer, als Gruppe aufzutreten.
Der zweite Wettbewerb war "CosProps", aber ich hatte keine selbstgemachten Props dabei, die ich hätte zeigen können. Der CosDance war toll mit anzusehen, gefühlt war die Hälfte der Teilnehmer Cheerleader. Ich selbst habe mich nicht getraut, mitzumachen. Den CosYoung hätte ich gerne auch gesehen, aber der ist zeitlich leider hinten raus gefallen. CosFans kann gerne nächstes Jahr wiederkommen, vielleicht trete ich dann auch mal auf.

Die Gewinnermittlung der Gilde gestaltet sich etwas schwieriger, weil wir kurz vor Schluss noch Punkte korrigieren müssen. Doch wir haben es rechtzeitig vor der Abschlussveranstaltung geschafft, die Gewinner an die Technik zu übermitteln.

Abschlussveranstaltung: Die Gilde ist inzwischen zu. Mehrere Personen werden auf der Bühne auftreten. Ich begleite zwei von ihnen hinter die Bühne, um unterstützend und im Notfall da zu sein. Läuft aber (fast) alles glatt. Und so machen wir nach der Abschlussveranstaltung noch Gewinnerfotos, und damit ist die Messe leider auch schon vorbei.

Abbau

Der Abbau läuft relativ ruhig. Ich laufe fast eine Stunde hin und her, um den richtigen Sechskant zu bekommen, und zwischenzeitlich ist ein Kühlschrank beim Transport umgekippt. Aber schlussendlich heißt es: Ab nach Hause.

Nachbereitungen

Eigentlich hatte ich vor, die ISO vom Cosplaywettbewerb auf einem externen Server zu sichern. Stellt sich heraus, dass 300GB an Daten zu sichern wohl etwas über 24 Stunden dauert. Ich lasse es bleiben und mache mich daran, den Cosplaywettbewerb einfach so zu schneiden. Der erste Schnitt kann sich sehen lassen. Er ist zumindest genug, um es mit den Teilnehmenden zu teilen. Falls wir den Schnitt auf YouTube hochladen, muss ich aber noch ein paar Sachen verbessern.

Abschluss

Und so endet ein tolles Wochenende. Ich habe bereits einige Ideen, was wir nächstes Jahr machen können. Und kann es kaum abwarten. Doch bis dahin ist noch etwas Zeit. (Hoffentlich genug Zeit, um alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen.) Und vielleicht sieht man sich dann nächstes Jahr wieder auf der Anime-Messe Babelsberg 2027.

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